(Selbst)Erneuerung

Kennen Sie das Buch „Die sieben Wege zur Effektivität“? Darin beschreibt Stephen Covey  die Notwendigkeit der (Selbst)Erneuerung. Heute wie damals finde ich dieses Thema spannend und zukunftsweisend.

Ich setzte den Begriff der (Selbst)Erneuerung mit „Entwicklung“ gleich. Damit verbinde ich Wachstum, Fortschritt, Optimierung und Verbesserung: einen positiven Wandel in ein zukunftsfähiges ICH und WIR.

Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt, die sieben menschlichen Angewohnheiten entsprechen, und sich in vier Grundprinzipien zusammenfassen lassen:

  1. Paradigmenwechsel: Erfolg bedingt eine Veränderung unserer Angewohnheiten. Deshalb müssen Handlungs- und Sichtweisen überdacht werden.
  2. Wechsel von Abhängigkeit zur Unabhängigkeit: ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Privatleben
  3. Wechsel von Unabhängigkeit zu gegenseitiger Abhängigkeit: Erfolg braucht Synergien und ein Mehr an produktiver, zwischenmenschlichen Beziehungen.
  4. Erholung, Erneuerung und Selbstverbesserung: ist die wichtigste Einzelinvestition in Organisationen und in uns Selbst, um beruflichen Erfolg und private Erfüllung zu finden.

Im siebenten und letzten Kapitel beschreibt Stephen Covey, wie die kontinuierliche Pflege und Vertiefung der sieben Angewohnheiten (Proaktivität, Zielorientierung, Priorisierung, Win/Win Denken, Verstehen, Synergien und Selbsterneuerung) einer Aufwärtsspirale gleich zur Verbesserung führt: persönlich und beruflich. Mittels ausbalancierter Bewegung, Entspannung, Meditation, Literatur, freiwilligem und sozialen Engagement und Weiterbildung gelingt es Menschen und Organisationen die Leistungsfähigkeit auf Dauer zu erhalten see this site.

Ich sehe Veränderung als eine Chance, uns als Individuum und Organisationen für die Zukunft fit zu machen. Auch, wenn ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwierig das ist. Altes will behalten werden. Neues ist schwer willkommen zu heißen. Wir brauchen Zeit zu trauern, mit herkömmlichen Paradigmen abzuschließen und um uns anschließend auf die Erneuerung zu konzentrieren. Loslassen. Einlassen. Verlernen. Erlernen.

Als ich zum Beispiel vor einigen Jahren die Leitung eines Change-Projekts im öffentlichen Bereich übernahm, wurde mir der Einfluss von Grundprägungen und Werte auf Verhalten und Einstellungen lebhaft bewusst xu19m2w. Historisch gewachsene, tiefverwurzelte, und teils unwandelbare Strukturen lassen sich nur langsam zu neuen Aufgaben, Rollen und Prozessen wandeln. Das braucht viel Zeit und Geduld. Dabei hilft es, andere Denk- und Sichtweisen annehmen und Sachverhalte durch eine andere „Brille“ sehen zu können. – Wir vermögen in der Tat viel zu verändern, wenn uns der Paradigmenwechsel gelingt.

Veränderungen führt uns zur Verbesserung. Daran glaube ich ganz fest. Wir müssen dafür allerdings unsere Sichtweise auf Gegebenheiten grundlegend ändern, schon am Anfang das Ende im Sinne haben, Wichtiges bevorzugt behandeln, im beiderseitig gewinnorientiertem Handeln agieren, erst verstehen bevor wir verstanden werden, Synergien erzeugen und stetig in unsere Erneuerung und Entwicklung investieren.

“Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es besser werden soll!”

 

> G. C. Lichtenberg <

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